BFF hat die ersten chinesischstämmigen Römer-Kandidaten

Blühende Beziehungen sollen politische Gesichter bekommen

BFF hat die ersten chinesischstämmigen Römer-Kandidaten

Wahlmitteilung 16 - 2016


Wirtschaftlich werden die Beziehungen zwischen China und Frankfurt sowie die Rhein-Main-Region immer enger. Bei der Kommunalwahl am 6. März 2016 bekommen diese Beziehungen auch ein politisches Gesicht. Denn erstmals in Frankfurt kandidieren gleich drei chinesischstämmige Bürgerinnen und Bürger für Mandate in der Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeiräten. Frau Qing Chen sowie die männlichen Kandidaten Kiven Li und Zhong-Wu Pang repräsentieren eine wachsende und dynamische Bevölkerungsgruppe in der Stadt. Die besten Aussichten auf ein Mandat im Römer dürfte der auf Platz 10 der BFF-Liste gesetzte 20-jährige Maschinenbaustudent und Jungunternehmer Kiven Li haben, der die Sprache seiner nach Deutschland ausgewanderten Eltern ebenso perfekt beherrscht wie die deutsche Sprache, mit der er in seiner Geburtsstadt Frankfurt aufgewachsen ist.

Kiven Li hat versprochen, sich in der internationalen Vielfalt der Stadt am Main besonders für die Interessen der aus Ostasien stammenden Einwohner und Einwanderer einzusetzen. Er wohnt in Ginnheim und kandidiert auch für den Ortsbeirat 9. Die 45-jährige Qing Chen (Listenplatz 27) wurde in Shanghai geboren, ist verheiratet, Mutter und arbeitet als Angestellte. Sie wohnt mit ihrer Familie im Rebstock-Viertel und hat gute Aussichten auf einen Platz im Ortsbeirat 2. Der ebenfalls in Shanghai geborene Zhong-Wu Pang ist Jahrgang 1943. Er lebt schon viele Jahre in Frankfurt, ist nun Rentner und hat sich unter den Pionieren der chinesischen Gemeinschaft in Frankfurt große Verdienste um die Beziehungen und das gegenseitige Verständnis beider Völker erworben. Herr Pang (Listenplatz 79) wohnt im Nordend und kandidiert dort auch für den Ortsbeirat 3.



Bedeutenden Anteil an der gleich dreifachen Premiere von chinesischstämmigen Kandidaten auf einer Frankfurter Wahlliste hat Manfred Florian Welker, langjähriges BFF-Mitglied und Ehrendoktor einer chinesischen Universität.



Herr Welker hat damit nicht nur den Bürgern Für Frankfurt einen wichtigen Dienst erwiesen, sondern in gleichem Maße auch der Stadt Frankfurt. Denn die hessische Wirtschafts- und Finanzmetropole mit europäischem Rang profitiert in reichem Maße von den Beziehungen zu China. Es ist ein wichtiges Signal, dass diese Beziehungen in den genannten drei Kandidaten nun auch menschliche Gesichter in der Stadtpolitik bekommen.

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