Die „Mohren-Jagd“ war eine Zumutung zu viel - Bürger Für Frankfurt BFF – Fraktion im Römer

Die „Mohren-Jagd“ war eine Zumutung zu viel

Kater und Jammer bei der Frankfurter Ausländervertretung

Die „Mohren-Jagd“ war eine Zumutung zu viel
© R2D2

BFF-Fraktion – Mitteilung 08-2018

 
Aus der Kommunalen Ausländervertretung (KAV) von Frankfurt am Main dringt Jammer und Klage an die Öffentlichkeit. Denn das KAV-Ansinnen, die beiden „Mohren“-Apotheken der Stadt sollten aus Gründen des Antirassismus ihren Namen ändern, ist in der Bevölkerung Frankfurts und weit darüber hinaus auf überwältigend negative Reaktionen gestoßen. Bei Zeitungen und in Internet-Foren haben zahllose Bürgerinnen und Bürger ihren Unwillen darüber kundgetan, sich von einer zudem ganz schwach legitimierten Ausländervertretung vorschreiben zu lassen, ob Traditionsbezeichnungen weiter geführt werden dürfen oder nicht.

Unter diesen negativen Reaktionen sollen laut KAV auch üble Beschimpfungen und sogar Morddrohungen gewesen sein. Das ist selbstverständlich inakzeptabel. Doch die Mitglieder des Gremiums sollten sich sehr ernsthaft fragen, ob es nicht ihre Anmaßung einer versuchten Sprachregelung gewesen ist, die all das bewirkt hat. Schließlich heißt es in der Hauptsatzung der Stadt Frankfurt unter § 5, die KAV solle „das Zusammenleben deutscher und ausländischer Einwohner unterstützen und zur Verständigung zwischen allen Einwohnern bei Wahrung unterschiedlicher kultureller Identitäten beitragen“.

Genau das aber hat die „Mohren“-Jagd der KAV und ihres übereifrigen Mitglieds der „Afrikanischen Liste“ missachtet und damit das Gegenteil von Verständigung bewirkt. Und es sind keinesfalls unverbesserliche “Rechte“, die allergisch auf die KAV-Initiative reagiert haben, sondern ganz normale Menschen wie diese Frau, die an die Stadt schrieb: „Es ist kaum mehr zu ertragen, was man sich als Deutscher hier gefallen und vorschreiben lassen muss und welche Probleme irgendwelche Personen mit Profilneurose schaffen. Ich bin eine normale Person Mitte 50 die im Leben steht und es kaum mehr erträgt, was in unserem Land vor sich geht! Weder links noch rechts gesinnt, doch auf dem besten Weg eine entsprechende Richtung einzuschlagen. Für mich ist die deutsche Politik nicht mehr tragbar!!“

Es kann kaum im Sinne der KAV gewesen sein, bestimmten Parteien neue Wähler zuzutreiben. Doch selbst im superbunten Multikulti-Frankfurt sind erfreulich viele Menschen nicht bereit, sich politischen Hexenjägern und übereifrigen „Antirassisten“ zu beugen, die heute vorschreiben wollen, wie Apotheken zu heißen haben und morgen dekretieren, den Familiennahmen Mohr wechseln zu müssen. Wurde doch beispielsweise gerade erst ein gewisser Herr Mohr (!) zum Ortsgerichtsschöffen in Harheim bestellt…

Sogar die handzahme Frankfurter CDU meldete Widerstand an, was ihr nun wüste Unterstellungen der offensichtlich von radikalen Kräften dominierten Ausländervertretung einbringt. Und mit der KAV blamiert hat sich auch die Linkspartei, die in Erwartung politischen Profits schnell auf einen Zug aufsprang, der nun zum Glück erst einmal auf einem Nebengleis stillgelegt wurde. Und die beiden Mohren-Apotheken in Frankfurt werden ganz und gar nicht rassistisch auch weiterhin so heißen. „Gut so!“, sagt die Fraktion der Bürger Für Frankfurt BFF im Römer.

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